
Hey, ich bin Damaris und die Gründerin von Sextatic Dance®.
Auf dieser Seite erfährst du mehr, worum es beim Sextatic Dance® wirklich geht.
Was genau ist Sextatic Dance®?
Sextatic Dance® ist ein Raum, in dem du deinen Körper spüren darfst. Wo Nähe echt ist, Berührung absichtslos und Lust nicht gleichbedeutend mit Sex. Wo du tanzt, fühlst und loslässt.
Hier geht es um Körpernähe, Verbindung, Sinnlichkeit und das Zurückkommen in den eigenen Körper über sanfte Berührungen, intuitive Bewegungen und Kontaktimprovisation.
Das Event ist als ein 3-stündiger Workshop mit ca. 12-20 Personen konzipiert, den ich aktuell alle 4–6 Wochen in Kiel in einem geschlossenen Raum anbiete. Ab Dezember 2025 starten wir auch in Hamburg mit dem ersten Workshop.
In meinen Workshops leite ich intuitiv und auf die Teilnehmer:innen abgestimmte aufeinander aufbauende Übungen an. Das können tantrische, tänzerische oder körperorientierte Übungen sein. Es geht nicht darum, „gut zu tanzen“, sexy auszusehen oder zu performen. Es geht darum, sich selbst zu spüren, sich zu öffnen, mit sich selbst und anderen in echten Kontakt zu treten und vor allem die eigene leidenschaftliche Energie freizusetzen und zu entdecken.
Die Teilnehmer:innen können hier lernen, ihre körperlichen Bedürfnisse wahrzunehmen, statt so zu funktionieren, wie andere es erwarten. Sie praktizieren Geben und Empfangen und erforschen dabei ihre eigene Grenzen.
Sie machen die Erfahrung, wie sexuelle Energie ganz ohne Nacktheit entstehen kann – nicht durch Druck oder Zielgerichtetheit, sondern durch absichtslose Begegnung, viel Spiel und Leichtigkeit. Und ich bin selbst immer wieder erstaunt, wie sehr sich der Vibe der Gruppe in diesen drei Stunden verändert: von skeptisch, schüchtern, aufgeregt, hin zu weich, frei, präsent und hingebungsvoll.
Sextatic Dance® ist kein Tanz-Workshop. Es ist ein transformativer Erlebnisraum für Körper und Seele und bestärkt meine Teilnehmer:innen in ihrem Alltag mutiger in Begegnung mit Menschen zu gehen und dabei bei sich selbst zu bleiben.
Für wen ist Sextatic Dance® geeignet?
Sextatic Dance® biete ich für Paare und Singles zwischen 25-49 Jahren an. Grundsätzlich ist es für alle geeignet, die Lust auf Nähe, Berührung und Verbindung mit sich selbst und anderen haben.
Besonders geeignet ist das Event auch für Menschen, die Berührungsängste abbauen und herausfinden wollen, wie sie mehr Nähe im Alltag zulassen können. Außerdem bietet das Konzept sehr viel Spielraum für alle Persönlichkeitsentwicklungs-Fans, für Tänzer:innen und für sexpositive Begeisterte. Last but not least: die 3 Stunden helfen auch einfach, um vom stressigen Alltag abzuschalten und Menschen, die sonst viel im Kopf und Alltags-Hustle unterwegs sind, ihren Körper wieder zu spüren
In naher Zukunft sind Special Events geplant – z.B. nur für Frauen, Paare oder Menschen unter 35.
Ich spüre, dass der Bedarf an authentischen Räumen mit Tiefe und Präsenz in unserer Gesellschaft wächst.
Denn man muss sich nur einmal umschauen: Wie nah sind sich die meisten Menschen heute noch, wo die nächste Bekanntschaft nur einen Wisch entfernt liegt? Wo sind gute Beziehungsvorbilder, an denen wir uns orientieren können? Wo sind Menschen, die authentisch sagen, was ihnen auf dem Herzen liegt und sich verletzlich und roh zeigen? Wie viel Zeit nehmen sich Paare heute noch für ihre Intimität? Und wie schwer fällt es vielen, ihr Herz wieder für einen neuen Menschen zu öffnen und sich verletzlich zu zeigen?
Mal sehen, wie groß Sextatic Dance® wird – ich spüre auf jeden Fall, dass dieser Raum quer durch unsere Gesellschaft ein großes Potenzial hat, um einen Wandel anzustoßen.
Wie läuft ein Workshop so ab?
Ich begrüße meine Teilnehmer:innen gern mit einer herzlichen Umarmung. Dazu steht leckerer Tee und erfrischendes Wasser bereit.
Wir starten meist mit einem Sitzkreis. Ich gebe kleine Fragen in die Runde, damit jede:r einmal die Stimme erheben und ankommen kann. So wird das Eis gebrochen und die erste Aufregung darf abklingen. Dazu bekommt jeder die Energie im Raum zu spüren und kann die Vibes der anderen Teilnehmer erfühlen.
Bevor es in die Übungen geht, gebe ich klare Spielregeln zum Thema Eigenverantwortung, Konsens, Offenheit und dem Ablauf mit.
Dann beginnt der Workshop mit sanften Körperübungen, um im Raum und im eigenen Körper anzukommen. Dann folgen aufeinander aufbauende Kontaktübungen – über Blickkontakt, Hände, Konsens-Übungen. Danach steigern wir die Intensität über sinnliche Berührungsübungen, freien Tanz und intuitives Erkunden.
Einen konkreten Plan mache ich vorher nicht. Die Übungen, der Ablauf und der Fokus hängen komplett von dem ab, was ich wahrnehme und glaube, was die Teilnehmer:innen brauchen.
Nach ca. einer Stunde sind die meisten Teilnehmer:innen aufgetaut und interagieren viel offenherziger und mutiger mit den anderen. Dass sich jemand gar nicht in die Übungen oder ins Gruppengefüge hereinfindet, ist sehr selten. Aber auch das ist willkommen und in Ordnung. Für manche ist Sextatic Dance® eine sehr intensive Erfahrung und für andere einfach ein Ort zum Tanzen und Abschalten.
Es handelt sich nicht um eine komplett Trigger freie Zone, aber definitiv um einen Safe Space, um mit Emotionen wie Scham, Trauer oder auch Ängsten umgehen zu lernen. Hier kann jeder trainieren mutiger in Kontakt zu gehen, aber auch für die eigenen Bedürfnisse einzustehen und aktiv Nein zu sagen.
In der finalen Phase des Workshops kann sich jeder im freien Tanzen austoben. Auch Kuscheln ist willkommen. Im Grunde darf passieren, was auch immer stimmig ist. Abschließend sitzen wir in einer Sharing-Runde zusammen und genießen einen ruhigen Nachklang, bei welcher alles Erlebte noch einmal kommuniziert werden kann. Es darf raus, was auf der Seele brennt oder aus dem Herzen geteilt werden will.
Worauf sollte man unbedingt achten?
Respekt ist das A und O. sowie Konsens, Zuverlässigkeit und Offenheit. Es ist ein sexpositiver Raum, aber angezogen, berührungsbewusst und achtsam ohne Genitalberührungen. Sexuelle Lust und Leidenschaft darf entstehen, aber sie wird über Bewegung, Energie und Verbindung ausgedrückt – nicht über Nacktheit und all die Dinge, die sonst mit dem Wort Sex und den damit zusammenhängenden Praktiken assoziiert werden.
Ja das Wort „Sex“ steckt in Sextatic – damit will ich auch provozieren und eine Auseinandersetzung mit den eigenen Vorstellungen dazu schaffen.
Sexuelle Lust ist nicht das primäre Ziel für die erste Teilnahme, sondern nur eine süße Beilage, wenn das mit der Hingabe und dem in Kontakt gehen, klappt.
Wenn es um die Auswahl der Teilnehmer:innen geht, begrüße ich eine leichte Überzahl bei den Frauen. Daher wäre es schön, wenn männliche Teilnehmer eine weibliche Begleitung mitbringen. Singles sind aber auch herzlich willkommen. Paaren sollte klar sein, dass Interaktionen auch mit anderen Teilnehmer:innen passieren dürfen. Weiter ist mir sehr wichtig, dass sich die Teilnehmer:innen von Ihrem „Beuteschema“ lösen und sich auch mal auf Menschen einlassen, die diesem nicht entsprechen. Es ist bisher immer wieder wunderbar zu beobachten, wie gut das klappt, wie sehr meine Gruppen während des Workshops zusammenwachsen und Vorurteile fallen lassen.
Eine meiner Grund-Prämissen ist, dass Begegnung und Berührung Grundbedürfnisse sind, die zunächst als sicher und angenehm erlebt werden dürfen und zwar unabhängig von Alter, Geschlecht oder Aussehen der anderen. Die sexuelle Lust ist zweitrangig und entsteht mit Lockerheit und Offenheit auf ganz natürliche Weise.
Die Teilnehmer:innen sollten folgendes mitbringen: Offenheit für Berührung, Neugier, Mut, und die Bereitschaft, auch mal getriggert zu werden – und trotzdem dazubleiben und sich mit dem Erlebten direkt auseinanderzusetzen.
Denn mein Workshop bietet nicht nur die Möglichkeit die Sinnlichkeit zu entdecken, sondern lehrt auch, wie man ganz klar Grenzen setzt. Wer präsent und achtsam in Begegnung geht, kann spüren, was sich gut anfühlt und was nicht – um dann zu entscheiden: „so will ich es“ bzw. „so nicht“. So wird es auch zu einem Trainingsraum.
Ach, und Pünktlichkeit ist mir sehr wichtig. Ich liebe Zuverlässigkeit.
Gibt es einen speziellen Dresscode?
Wohlfühlkleidung!
Sexy darf es sein – aber so, dass du dich gut fühlst, nicht an dir rumzupfen musst und dich wirklich frei bewegen kannst. Ob sportlich-sexy oder flauschig-bequem – ganz egal. Du musst dich in deiner Kleidung so gut fühlen, dass sie dich zu keinem Zeitpunkt abhält, bestimmte Übungen oder Bewegungen zu machen.
Warme Socken oder alles was dem Körper guttut, ist willkommen.
Wir bleiben weitestgehend angezogen, aber sinnlich darf’s trotzdem sein.
No-Gos bei Sextatic Dance®
Wer ein Nein nicht akzeptiert oder übergriffig ist, der hat in meinem Raum nichts verloren. Unzuverlässigkeit ist uncool, kurzfristige Absagen, Unpünktlichkeit und kein klares Commitment für eine Anmeldung. Ich stecke sehr viel Liebe und Energie in dieses Projekt und wenn ich das Gefühl habe, dass dies nicht gewürdigt wird, dann bereitet mir das schon manchmal Stress. Mittlerweile habe ich einen klaren Standard entwickelt und trainiere hier selbst aktiv meine Grenzen zu setzen.
No-Gos sind auch, wenn Teilnehmer mit klaren sexuellen Absichten kommen, also mit der Hoffnung auf rein sexuelle Interaktion. Ja, sexuelle Energie darf entstehen, aber es ist vor allem ein Healing- und Erkundungsraum, und bestimmt kein Dating-Event. Wenn etwas Sexuelles entsteht, ist das wundervoll, aber ich wünsche mir, dass die Teilnehmer:innen nicht mit einer solchen Erwartungshaltung kommen.
Wichtig ist auch, dass Paare im Vorfeld reflektieren, ob sie wirklich schon offen für enge Begegnungen mit anderen Menschen sind. Beziehungsstress führt zu einem negativen Vibe und diesen möchte ich möglichst vermeiden.
Die Philosophie hinter Sextatic Dance
Meine Mission ist es, Menschen wieder mit ihrer Lebendigkeit zu verbinden.
Ich möchte, dass Menschen sich selbst wieder spüren – mit jeder Zelle, mit jedem Atemzug.
Ich halte die sexuelle Lust für einen wesentlichen Bestandteil unserer Lebenslust.
Aber Sexualität und sexuelle Energie beginnt nicht mit Penetration. Sie beginnt mit echter Verbindung zum eigenen Körper. Wenn ich mich spüre, wenn ich präsent im Raum die Energie eines anderen Menschen wahrnehme – wenn jeder bei sich ist und dann zwei Energien miteinander verschmelzen, dann kann Magie entstehen.
Und echte Intimität braucht mehr als zwei Menschen, die sich lieben oder in Abgängigkeit zu einander stehen. Es braucht Ehrlichkeit, Authentizität und ein präsent sein im gegenwärtigen Moment.
Meine Mission ist es, Menschen einen Zugang und Raum zu schaffen, um ihre Körper, ihre Lust, ihre Bedürfnisse und sexuelle bzw. sinnliche Energie wahrzunehmen, besser kennenzulernen und diese zu kommunizieren (nonverbal, energetisch und klar auch verbal).
Sextatatic Dance® steht für genau das: Free your mind through your sensual energy and ecstatic movements.
Das Konzept leitet sich vom Ecstatic Dance ab, also dem meditativen ekstatischen Tanz ab, gepaart mit Verbindung und Sexualität. Beim Ecstatic Dance ist meistens jeder sehr für sich. Ich feier das Konzept sehr, sich über Musik und Tanz in einen mediativen tranceartigen Zustand fallen zu lassen – aber mir ist das oft nicht bunt und lebendig genug. Also wollte ich noch eine Schippe drauflegen und eine Erfahrung kreieren, die zwischenmenschlich richtig in die Tiefe geht.
Ich bin überzeugt: Unsere Gesellschaft braucht mehr fühlen, mehr spüren und muss dabei für den Anfang ein wenig an die Hand genommen werden.
Und was gibt es bitte Schöneres als leidenschaftliche Knistern, zarte Berührungen, tiefe Blicke und ein Gefühl von Verbundenheit, die auf Echtheit basiert?
Diese Erfahrung kann man in meinem Raum machen.
Ich will, dass die Teilnehmer die maximale Lebenslust erfahren, eine 10 von 10 sozusagen.
